Liebe Leserinnen und Leser,

wenn am 3. Oktober unser Nationalfeiertag begangen wird, werden in Deutschland Tausende von Einheitsbäumen gepflanzt. Unter dem Motto "Einheitsbuddeln" ruft das Land Brandenburg, das in diesem Jahr den Bundesratsvorsitz innehat, alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, sich an dieser Aktion zu beteiligen.

Privatpersonen, Vereine, Bürgerinitiativen und Stiftungen veranstalten Pflanzpartys, um den Tag der Deutschen Einheit gebührend zu feiern. Selbst eine große Supermarktkette wirbt in ihren Prospekten in dieser Woche mit kleinen Sämlingspflanzen, die es am Samstag zu pflanzen gilt.

Bei aller Freude über diese Aktion darf natürlich nicht vergessen werden, dass wir genau darauf achten müssen, welche Bäume wir in diesen Tagen pflanzen. Da ist es gut, dass der Landesverband Brandenburg/Berlin im BdB auf der offiziellen Seite www.einheitsbuddeln.de nicht nur eine Pflanzanleitung zur Verfügung stellt, sondern auch jene Baumarten und -sorten benennt, die für den Siedlungsraum im Klimawandel besonders geeignet sind.

Diese Frage muss uns alle umtreiben. Auch Bundesministerin Julia Klöckner nahm die gemeinsame Pflanzung einer Späth-Erle zum Anlass, mir diese Frage zu stellen. Ich konnte der Ministerin den Vorabdruck einer neuen BdB-Broschüre überreichen. In ihr finden sich 60 Zukunftsbäume, die aus Sicht des BdB und aus Sicht der Gartenamtsleiterkonferenz, mit der die Broschüre erstellt wurde, das Zeug dazu haben, auch in Zukunft als vitale Lebewesen den Stadtraum der Zukunft zu prägen.

Wer also noch nicht weiß, welchen Baum er am 3. Oktober pflanzen soll, dem sei ein Blick auf die Internetseite zum Einheitsbuddeln empfohlen oder aber ein direkter Besuch in der Baumschule in der Umgebung.

Es grüßt Sie

Ihr Helmut Selders