Wegen der ausgefallenen Sommertagung des BdB, die ursprünglich in Erfurt stattfinden sollte, hat sich der Verband dazu entschlossen, die Herbstsitzung von Präsidium und Hauptausschuss in die thüringische Landeshauptstadt zu verlegen. Damit setzte der Verband ein Zeichen der Verbundenheit mit der BUGA. Anlässlich der Beratungen der beiden Gremien fand eine mehrstündige Exkursion über das BUGA-Gelände im Erfurter Egapark sowie auf dem Petersberg statt. Die Teilnehmer konnten sich von der ausgezeichneten gärtnerischen Qualität der Ausstellung überzeugen.
Die inhaltlichen Beratungen der Gremien standen einmal mehr im Zeichen der nachhaltigen Produktion. Gesetzliche Neuregelungen, die den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln weiter minimieren, stellt die Betriebe teils vor große Herausforderungen. Der Hauptausschuss appellierte daher an die Industrie, neue und umweltschonende Verfahren zur Stärkung der Pflanzengesundheit zu entwickeln.
Auch die Reduktion von Kunststoffen in den Baumschulen spielte eine große Rolle. Hier gelte es, die Betriebe dafür zu sensibilisieren, dass etwaig anfallende Plastikreste in der Produktion weiter verringert und sachgerecht entsorgt werden.
Schließlich war ein wichtiger Schwerpunkt der Tagung die kontinuierliche Weiterentwicklung des Verbandes. Die Straffung von ehrenamtlichen Strukturen und Entscheidungsprozessen wurde von den Teilnehmern intensiv diskutiert. Künftig soll nach Wegen gesucht werden, junge Betriebsinhaber stärker in die Verbandsarbeit einzubinden.
Die Mitglieder von Präsidium und Hauptausschuss zeigten sich bereits während der Tagung davon überzeugt, dass die ausgefallene Sommertagung des Verbandes im Jahr 2022 erfolgreich nachgeholt werden kann.