Bedeutung privater Gärten

Statistisch gesehen hat jeder vierte Deutsche einen Garten. Insgesamt gibt es somit bei rund 82 Millionen Einwohnern etwa 20 Millionen Gärten. Der Garten ist dem Deutschen aus gutem Grund sehr wichtig, denn an keinem anderen Ort unter freiem Himmel kann er Erholung und Ruhe privater erleben und genießen als im eigenen Garten. Laut einer aktuellen Studie wird dabei das Gärtnern nicht als Arbeit im herkömmlichen Sinne erlebt, sondern als Möglichkeit, das Leben aktiv neu zu entdecken und mit der eigenen Kreativität zu spielen. Und wer keinen Garten hat, kann seine Terrasse oder den Balkon zum Beispiel mit Obstgehölzen im Container zu kleinen Naschoasen umgestalten.

Lebensraum

Gärten sind besondere Lebensräume, denn in den warmen Monaten des Jahres werden sie für viele zum erweiterten Wohnzimmer. Je nach Größe des Geländes lassen sich unterschiedliche Gärten anlegen und immer sind es Gehölze aus einer Baumschule, die den eigenen Garten zu einem ganz persönlichen Lebensraum machen.

Gestaltung

An kaum einem anderen Ort lässt sich Kreativität so individuell umsetzen wie im eigenen Garten. Der Garten ist ein persönlicher Ausdruck, ein Spiegelbild seines jeweiligen Besitzers. Der eine bevorzugt klare Linien mit wenigen Blütenfarben, für andere kann die Bepflanzung nicht fröhlich, farbenfroh und opulent genug sein.

Naturschutz

Wer glaubt, Naturschutz könne nur draußen in der Welt stattfinden, der irrt. Denn mit der entsprechenden Auswahl an Pflanzen und der richtigen Gartenplanung, inklusive Wasserflächen, Unterschlupf-, Nist- und Überwinterungsmöglichkeiten für Tiere, kann Naturschutz und Artenvielfalt schon im eigenen Garten beginnen.