Parks und Grünanlagen

Jeden Tag erleben wir überall die Ergebnisse der erfolgreichen Arbeit der Baumschuler. Aber kaum jemand wird bei der malerischen Allee oder bei einem schattenspendenden Baum an die Baumschuler denken. Auch beim Besuch der verstorbenen Angehörigen auf dem Friedhof oder beim Spaziergang durch den Stadtpark wird uns der Baumschuler nicht in den Sinn kommen. Dennoch: Ohne Baumschulen gäbe es das Stadtgrün nicht. 

Bedeutung

Öffentliche Parks und Grünanlagen tragen wesentlich zum physischen und psychischen Wohlbefinden der Stadtbewohner bei, denn in ihnen entspannen wir uns, erholen uns vom hektischen Alltagsleben und tanken Energie. Dieser Zusammenhang findet seine Begründung in der Entwicklungsgeschichte des Menschen und dem daraus resultierenden Bezug zur Natur als Lebensraum und Nahrungsquelle. Noch heute verspüren wir diese evolutionsbedingte Programmierung, denn unser Wohlbefinden ist eng an Grün gebunden.

Gehölze geben unseren Orten Identität und Charakter, gliedern Freiräume, schaffen Achsen, begleiten Wege, bilden Strukturen und halten Erinnerungen fest.

Besseres Stadtklima

Stadtgrün lohnt, weil es die Luftqualität verbessert, die Temperatur senkt, die Luftfeuchtigkeit erhöht, Lärm dämmt und vieles mehr leistet. Untersuchungen zeigen, dass sich die Bürger in begrünten Stadtteilen stärker mit ihrer Lebensumgebung identifizieren, ja dass dort sogar die Kriminalitäts- und Vandalismusrate geringer ist als in minimal begrünten Gebieten.

Selbst auf die Investitionsentscheidungen von Unternehmen hat das Stadtgrün einen Einfluss, denn der Standortfaktor Umfeld beeinflusst nicht zuletzt die Zufriedenheit der Mitarbeiter und damit auch den Erfolg und Wert des Unternehmens.

Kennen Sie noch eine Amsel, Meise oder ein Eichhörnchen? Diese und viele andere Tiere nutzen Bäume und Sträucher als Lebensräume und Nahrungsquelle. Damit haben Anzahl und Größe unserer innerstädtischen Grünflächen einen unmittelbaren Einfluss auf unsere heimische Artenvielfalt.