Die Landesverbandsvorsitzenden widmen sich Strukturfragen des BdB

Die Sitzung des Hauptausschusses stand ganz im Zeichen der organisatorischen Weiterentwicklung des BdB. Der Hauptausschuss besteht aus den Mitgliedern des Präsidiums und den Landesverbandsvorsitzenden sowie dem Vorsitzenden des Zweigverbandes des BdB, dem Gartenbaumschulverband GBV.

Bereits während der Sitzung in Berlin im Sommer 2017 hatte der Hauptausschuss dem BdB-Präsidium den Auftrag erteilt, den Austritt aus dem ZVG vorzubereiten. Grund hierfür waren die erheblichen Meinungsverschiedenheiten in der politischen Interessenvertretung zwischen BdB und ZVG und der strukturellen Erscheinungsform des Dachverbandes.

Der Hauptausschuss empfahl vor diesem Hintergrund der Mitgliedervertreterversammlung, dem Präsidium die Vollmacht zu erteilen, den ZVG zu verlassen. Gleichwohl waren sich die Landesverbandsvorsitzenden darüber einig, dass die Zusammenarbeit der BdB-Landesverbände mit den Gartenbauverbänden größtenteils positiv verläuft. Daher soll angestrebt werden, die Zusammenarbeit auf der Landesverbandsebene auch nach einem Austritt des Bundesverbandes aus dem ZVG fortzuführen. Deutlich wurde während der Diskussion aber auch, dass man gemeinsam mit dem Bundesverband Lösungen erarbeiten werde, sollte eine weitere Zusammenarbeit mit den Gartenbauverbänden nicht oder nur schwerlich möglich sein. Hierzu ist geplant, im Sommer erste Ergebnisse vorzulegen. Ein Austritt aus dem Dachverband wird frühestens zum 31. Dezember 2018 möglich sein.

 

(gu)