IPM in Essen: Für den BdB ein voller Erfolg!

Hoher politischer und adeliger Besuch am BdB-Stand.
Reinhard Bertels (Mitte hinten) begrüßt junge Studenten am BdB-Stand.
Erstmals durchgeführt: der BdB-Rundgang mit Studenten: ein voller Erfolg.
(Fotos: BdB)

Wieder einmal war der BdB in Essen auf der Internationalen Pflanzenmesse (IPM) vertreten.

Angekündigt war, dass die BdB-Mitarbeiter insbesondere zu den folgenden Themen Rede und Antwort stehen:

  • Pflanzengesundheit
  • Pflanzenpass
  • Artikelstämme und BKS-Reform
  • Gebietseigene Gehölze
  • Europäischer Baumschulverband (ENA)

Viele BdB-Mitglieder nutzten ihren Messebesuch, um sich über diese und weitere Themen zu informieren – oder um einfach auch mal nur mit den Kollegen der BdB-Geschäftsstelle zu reden.

Aber nicht nur BdB-Mitglieder, auch viele Partner und an Baumschulen interessierte Personen nutzten die Gelegenheit, um ins Gespräch zu kommen.

Hier ist der ENA-Abend hervorzuheben, den die Messe Essen jetzt das fünfte Mal am BdB-Stand organisiert hat.

Etwa 150 Teilnehmer aus ganz Europa genossen den kollegialen Austausch in lockerer Atmosphäre.

Interessant wurde der BdB-Stand auch durch seine Standpartner:

  • Vertreter der Gartenbaumschulen informierten über den Baumschulbereich Einzelhandel.
  • Die BSG führte Gespräche zu den Themen Artikelstämme und gebietseigene Gehölze.

Natürlich wird die Messepräsenz auch dazu genutzt, um mit Vertretern anderer Verbände aktuelle Themen zu beraten.

Mit Vertretern der Baumschulsoftwarehäuser, Abnehmergruppen und ausländischer Baumschulen wurde über den neuen BKS-Stamm beraten. Die neue BKS-Struktur soll Mitte 2018 umgesetzt werden. Somit können Schnittstellen zu weiteren Nutzer- und Abnehmergruppen geschaffen werden. Hier wurden erste Schritte unternommen.

Die Pflanzenschutzmittelzulassung ist ein Dauerthema, nicht nur in Deutschland. Mit Vertretern niederländischer, belgischer und tschechischer Baumschulen wurden gemeinsame Lösungsansätze erörtert.

Die neue technische Umsetzung des Kennzahlenvergleiches im Gartenbau wurde bereits auf der BdB-Wintertagung in Goslar vorgestellt. Wünsche und Anregungen aus der BdB-Mitgliedschaft wurden vorgestellt, beraten und mit der Bitte um Umsetzung an die zuständigen Personen weitergeleitet.

Wichtig ist auch die Aus- und Weiterbildung. Hier wurden intensive Gespräche mit Vertretern der Hochschulen geführt. Es ist wichtig, dass auch weiterhin gut ausgebildetes Personal zu Verfügung steht.

Der Stand mitten in der Halle 11 ist seit Jahren auch ein beliebter Treffpunkt auf der Messe. Mit dem weit sichtbaren Standturm prägt der BdB diese Halle.

Auch im nächsten Jahr wird der BdB wieder mit einem Messestand auf der IPM vertreten sein.

(so)

IPM Rundgang mit Studenteninnen und Studenten des Gartenbaus

Herr Kordes von Rosen Kordes gewährt der studentischen Gruppe einen Einblick in die Welt der Rosenzüchtung.
Frau Dr. Menne stellte die Arbeit des Bundessortenamtes und die überdisziplinäre Zusammenarbeit von Verbänden und Behörden vor. Herr Bertels führte einen interessanten Dialog mit den Studentinnen und Studenten über Berufschancen in der Baumschulwirtschaft.
Herr Haltermann stellt die aktuellen Trends im Sortiment vor und erklärt seinen Gästen, wie die Produktion von Jungpflanzen funktioniert.
Herr Dirksen stellt die Produktion von Alleebäumen im Zeitalter eines ständig schneller werdenden Marktes vor.
 

Erstmalig veranstaltete der Bund deutscher Baumschulen einen Rundgang durch die Baumschulhalle der Internationalen Pflanzenmesse Essen für aktuelle Studentinnen und Studenten des Gartenbaus. Rund 60 Teilnehmer der Leibniz Universität Hannover sind der Einladung gefolgt und konnten sich in einem straffen Programm über die Baumschulwirtschaft informieren, mögliche Arbeitsplätze identifizieren und die enge Vernetzung der gesamten Branche hautnah erleben.

Die Studentinnen und Studenten wurden unter Leitung des stellvertretenden Vorsitzenden des Ausbildungsausschusses, Herrn Reinhard Bertels, und Herrn Marius Tegethoff von der BdB-Geschäftsstelle zu vier Betrieben und zum Bundessortenamt geführt. Die Gruppe machte ihren ersten Halt bei Rosen Kordes, um sich dort vom amtierenden Vorsitzenden des Rosenausschusses, Herrn Wilhelm-Alexander Kordes, einen Einblick in die große Welt der Rosenzüchtung zu erhaschen.

Die schiere Masse an jungen und dynamischen Studentinnen und Studenten forderte schnell aufgrund akustischer und logistischer Herausforderungen ihren Tribut, sodass die Gruppe sich in zwei Teile aufteilte und die nächsten Stationen besuchte.

Christoph Dirksen, Vorsitzender des BdB-Ausschusses Laubgehölze und Mitglied des Präsidiums der FLL, stellte die Produktion von Alleebäumen in den Mittelpunkt seines Vortrags. Auch die Thematik der gebietsheimischen Gehölze wurde mit den jungen Akademikerinnen und Akademikern diskutiert. Diese zeigten sich insbesondere erstaunt darüber, welchen zeitlichen Rahmen Baumschulbetriebe in ihre Kalkulationen einbeziehen müssten.

Herr Dirksen ließ erkennen, wie eng die einzelnen Themengebiete, etwa von Baumschule zu Grünflächenamt oder zu ausführenden Galabaubetrieben, des städtischen Grüns miteinanderverflochten seien. Beste Kenntnisse über Gehölze, von der Produktion an bis zu deren Verwendung, seien nach Herrn Dirksen Grundvoraussetzung, um urbanes Grün in gegenseitiger Anerkennung der verschiedenen Disziplinen für die zukünftigen Generationen zu gestalten. 

Ein weiteren Stopp legten die Studenten aus Hannover bei den Barmstedter Jungpflanzenproduzenten ein, bei welchem sie sich von den Herren Udo Haltermann und Herrn Arnd Schurig in die mannigfaltige Vielfalt der Jungpflanzenproduktion einführen ließen. Sie ließen sich dabei ebenso von der akribischen Suche nach Sortimentsneuheiten wie auch von der bereits existierenden breiten Palette an Gehölzen begeistern.

Am Ende trafen sich alle Studentinnen und Studenten am Stand des Bundes deutscher Baumschulen, um dort Frau Dr. Menne vom Bundessortenamt zu empfangen. Frau Menne gab einen Einblick über die Arbeitsfelder des Bundessortenamtes sowie des europäischen Sortenamtes. Eine spannende Diskussion rund um die Chancen am Arbeitsmarkt entflammte im Nachgang, als sich die Teilnehmer bei Frau Menne, Herrn Bertels und Herrn Tegethoff über die derzeitige Marktentwicklung informierten.

(te)