HortInnova-Ergebnisworkshop

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Die knapp 100 Teilnehmer des HortInnova-Ergebnis-Workshops auf einem Bild. (Foto: Hortinnova, Christopher Straeter)
Ein Blick ins Auditorium. (Foto: Hortinnova, Christopher Straeter)

Anfang April wurden in einem Workshop die bisherigen Ergebnisse der HortInnova-Beratungen vorgestellt und beraten. Bei der Entwicklung der Forschungsstrategie im Gartenbau wurden die Vorschläge der BdB-Mitglieder berücksichtigt.

Am 4. und 5. April wurden in einem Ergebnisworkshop die bisherigen Inhalte der HortInnova-Beratungen vorgestellt und beraten. HortInnova nennt sich das zweijährige Projekt, in dem die gartenbaulichen Forschungsstrategie der kommenden 15 Jahr identifiziert und festgelegt wird. Der BdB hat sich intensiv an den Beratungen beteiligt. Unterstützt wurde der BdB von der Baumschulberatung und den Baumschul-Versuchsanstellern.

Vor knapp zwei Jahren, zu Beginn des Projektes, hat der BdB seine Mitglieder und die Baumschulberater nach deren Vorschlägen befragt und diese in einem Thesenpapier zusammengefasst.

Folgende Vorschläge kamen aus der BdB-Mitgliedschaft und werden berücksichtigt:

  • Neue Pflanzenschutzmaßnahmen und -strategien
  • Resistenzforschung und -züchtung
  • Implementierung des Wissens in die Praxis
  • Erforschung der Wohlfahrtswirkungen von Pflanzen
  • Stadtgrün (Sortiment, bedarfsgerechte Wässerung und Ernährung, Substrate)
  • Neue Vermarktungsstrategien

Die Mitarbeiter der BdB-Bundesgeschäftsstelle hoben im Rahmen des Ergebnisworkshops zwei Dinge hervor:

  • Dem Wert der Pflanzen in der Stadt wird immer noch zu wenig Beachtung geschenkt. Die Grundlagenforschung für den Erhalt gesunder Gehölze muss intensiviert und die positiven Effekte von Gehölzen in der Stadt dem Bürger stärker vermittelt werden.
  • Damit die künftigen Forschungsergebnisse auch Einzug in die Praxis halten, müssen die Berater und Betriebe frühzeitig eingebunden werden. Dies muss als Anforderung in den Projektvoraussetzungen aufgenommen werden.

Wie geht es weiter?
Die Ergebnisse des HortInnova-Projektes werden Ende Juni 2017 dem Bundeslandwirtschaftsministerium als Entscheidungshilfe übergeben. Mitte 2018 sind dann die ersten konkreten Ausschreibungen zu erwarten. Die BdB-Mitglieder haben aktiv Themen vorgeschlagen. Ein Großteil der Themen ist berücksichtigt worden. Der BdB wird künftig darauf achten, dass auch wirklich die für Baumschulen relevanten Themen in der Forschung berücksichtig werden.

(so)