Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit ist ein wichtiges Thema in der deutschen Baumschulbranche. Durch zahlreiche Maßnahmen wird in den Baumschulen daher alles unternommen, um die Gehölze so umweltverträglich wie möglich zu produzieren.

Doch Baumschulen praktizieren nicht nur Nachhaltigkeit in der täglichen Arbeit, sie produzieren auch die nachhaltigsten Produkte! Gehölze sind ein unverzichtbarer Beitrag zur Gestaltung unseres Lebensraumes.

Der Boden

Ein gesunder und fruchtbarer Boden ist die Grundlage für die Kultur von Gehölzen und somit auch die Basis für den ökonomischen Erfolg eines Baumschulbetriebs. Pflanzen brauchen Nährstoffe für ihre gesunde und kräftige Entwicklung. Deshalb wird vor einer Düngung eine Bodenprobe entnommen und im Labor untersucht.

Je nach Bedarf werden dann Nährstoffe, vor allem Stickstoff, Phosphor und Kalium, aber auch verschiedene Spurenelemente, ausgebracht. Eine genaue Dosierung verhindert sowohl eine Überdüngung des Bodens als auch einen Nährstoffmangel. Soweit möglich verwenden Baumschulen nicht nur Kunstdünger, sondern bringen auch Kompost und Stallmist aus.

Darüber hinaus werden zur Erhöhung des Nährstoff- und Humusgehalts zwischen den Gehölzen spezielle Nutzpflanzen, wie beispielsweise Klee oder Senf, ausgesät. Diese sind in der Lage, den Hauptnährstoff der Pflanze, Stickstoff, aus der Luft zu binden und im Boden verfügbar zu machen.

Pflanzenschutz

Verständlicherweise kann der Baumschuler seine Gehölze nicht tatenlos Schädlingen überlassen und muss zu geeigneten Gegenmaßnahmen greifen. Doch auch dabei gilt: Weniger ist mehr – oder wie es in den Baumschulen heißt „Integrierter Pflanzenschutz“. Gemeint ist damit eine optimale Kombination aus mechanischen und  biologischen Maßnahmen sowie, als letztem Mittel, chemischem Pflanzenschutz.