Veranstaltung

Urbane Pflanzen Conferenzen

24.04.2018  -  25.04.2018
Julius-Kühn-Institut In Karte anzeigen
Wie funktioniert Stadtgrün? Selbstregulierende Ökosystemleistungen grüner Infrastruktur.

Ökosystemleistungen  in  der  Stadt  werden  zumeist  über ihren  direkten  Nutzen  für  Stadtbewohner  definiert.  Die Selbstregulierung im Stadtgrün — z.B. die Wirkung von natürlichen  Räuber-Beute-Beziehungen  oder  von  Mikroklimaten,  bis hin  zum  Hochwasserschutz  in der  Stadt — stellt eine unterstützende Ökosystemleistung dar, die bislang nur unzureichend Beachtung gefunden hat.

Die Funktionen, die im Ökosystem Stadtgrün selbstregulative  Prozesse  zur  Gesunderhaltung  und  Sicherung  der Leistungsfähigkeit  von  Grünflächen  beitragen,  scheinen weitgehend unerforscht. Es stellt sich die Frage: Wie funktioniert Stadtgrün? Auf  dieser  Tagung  soll  daher  nicht  der  direkte,  sondern der indirekte Nutzen des Stadtgrüns für den Menschen im Mittelpunkt stehen.

Darüber  hinaus  wird  auf  die  Gesunderhaltung  des  Stadtgrüns fokussiert und eine Optimierung der Pflegekonzepte durch  Integration  unterstützender  ökosystemarer  Leistungen adressiert.

Vor diesem Hintergrund  gehen wir den Fragen nach:

  • Wie muss die grüne Infrastruktur beschaffen sein, um funktionale Kreisläufe einrichten zu können?
  • Welche unterstützenden Ökosystemleistungen werden im Stadtgrün beobachtet?
  • Welche räumliche und zeitliche Dynamik sollte für die Elemente des Stadtgrüns in der Planung berücksichtigt werden?
  • Was muss bei der Anlage von Stadtgrün beachtet werden, damit ein direkter Nutzen dauerhaft erwartet werden kann?
  • Wie kann man selbstregulative ökosystemare Leistungen im Stadtgrün messen?

Die Tagung sieht Vorträge  und intensive Diskussionen vor. Poster sind willkommen und können in persönlichen Gesprächen besprochen werden.

Weitere Informationen wie einen ausführlichen Ablaufplan oder Anmeldemodalitäten entnehmen Sie bitte dem Flyer.

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