Jahreshauptversammlung im BdB-Landesverband Mecklenburg-Vorpommern

Am 2. März 2017 trafen sich die BdB-Mitglieder das Landesverbandes Mecklenburg-Vorpommern in Broderstorf bei Rostock auf Einladung des bisherigen kommissarischen Vorsitzenden Thomas Glaevke.

Gleich zu Beginn formulierte Glaevke die Ziele des Landesverbandes für das kommende Jahr. So solle der Kontakt zum Ministerium sowie den für die Baumschulen zuständigen Fachbehörden intensiviert werden, um die Wünsche des Berufsstandes im Land umzusetzen. Des Weiteren werde es Mitte des Jahres zusammen mit dem Verband der Garten- und Landschaftsbauer eine gemeinsame Sommertagung geben.

Anschließend wurde gewählt. Glaevke wurde Landesverbandsvorsitzender, zum stellvertretenden Vorsitzenden wurde Manfred Sauerbaum gewählt.

Im Anschuss wurde es fachlich: Dr. Robert Schmidt, Mitarbeiter im Dezernat Integrierter Pflanzenschutz beim Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei Mecklenburg-Vorpommern (LALLF M-V) in Rostock informierte die Mitglieder über aktuelle Entwicklungen im Pflanzenschutz. Bezüglich des Erhalts der Sachkunde im Pflanzenschutz seien alle drei Jahre Fortbildungen notwendig. Hierbei werde unterschieden in die Verkäufer-Sachkunde, Anwender-Sachkunde und die Berater-Sachkunde. Es wurde gleich ein Sachkundekurs für die teilnehmenden Betriebe vereinbart.

Nils Wagner, Abteilungsleiter der Fachschule für Agrarwirtschaft des Landes Mecklenburg-Vorpommern "Johann Heinrich von Thünen", Güstrow, stellte das Angebot der Fachschule vor, das künftigen Gärtnern eine hochwertige und praxisnahe Ausbildung biete. Reinhard Biemann ergänzte aus der Sitzung des Prüfungsausschusses. Wichtig sei, dass die Baumschulen eine Anerkennung zum Ausbilden erhalten, um kurzfristig interessierte Jugendliche ansprechen zu können.

Des Weiteren wurden die Teilnehmer über die aktuellen Sachstände in den Bereichen Pflanzenschutz, Pflanzengesundheit und FLL-Gütebestimmungen informiert. Wichtig sei bei Auftreten eines Quarantäneschädlings, dass die Betriebe überlebten. Hierzu sei ein Entschädigungsfonds notwendig, der nicht nur die vernichteten Pflanzen entschädige, sondern auch den Betriebsausfall.

(so)