Bayerische BdB-Wintertagung in Weichering bei Ingolstadt: Der BdB Bayern kümmert sich

Voller Saal bei der bayerischen Landesverbandstagung.
Michael Kutter hält seinen Bericht über die Verbandsarbeit. (Fotos: BdB)

Michael Kutter, bisheriger und wiedergewählter Vorsitzender des Bayerischen Landesverbandes im BdB stellte vor über 50 Teilnehmern die Arbeit des Landesverbandes im vergangenen Jahr vor.

Die Landesgartenschauen sind nicht nur Schaufenster zur Darstellung der gartenbaulichen Leistungen. Auch zur Kontaktpflege und Netzwerkbildung eignen sich diese landesweiten Großveranstaltungen. Durch diese Kontakte hat der BdB im vergangenen Jahr Dialoge mit Vertretern der Politik, der Staatsregierung, der Ministerien, der Behörden und der Öffentlichkeit führen können, um die Belange der Baumschulwirtschaft zu vertreten und in Teilen umzusetzen. Die Imagekampagne „Bayern blüht“ und die Erfolge in der Beratung und Pflanzenschutzmittelzulassung sind nur einzelne Punkte herausgegriffen aus den Erfolgen der Verbandsarbeit.

„Der BdB ist ein Mitmach-Verband“, so Michael Kutter. Nur zusammen könne die erfolgreiche Verbandsarbeit geleistet werden.Wie wörtlich die bayerischen Mitglieder dieser Aufforderung nachkommen, zeigte sich in der zweiten Hälfte der Verbandstagung. Die Mitglieder, die in Goslar auf der BdB-Wintertagung anwesend waren, berichteten von den Ergebnissen.

Thorsten Helmstetter und Thomas Wiehler stellten die neue Internetseite des Landesverbandes vor. Unterstützt wurden beide in der Umsetzung von Peter Bräunlein. Gerhard Rüb leitete die Versammlung durch den formellen Teil der Tagung. Neben dem Kassenbericht fanden auch Wahlen statt. Jörg Freimuth, Geschäftsführer des Bayerischen Gärtnereiverbandes, informierte über die Kassenrichtlinie und die Anforderungen an die Registrierkassen.

Auf großes Interesse stieß der Vortrag von Rechtsanwalt Thomas Stange, der Aktuelles aus dem Arbeitsrecht vortrug: So wies Stange auf einen korrekten Ausschreibungstext hin, der ohne diskriminierende Formulierungen aufgesetzt werden muss. Was sich so selbstverständlich anhörte, werde in der Praxis teilweise von Personen ausgenutzt, die sich auf Formulierungsfehler spezialisierten und auf Ersatzansprüche klagten. Nicht allen bekannt war, dass Bewerbungsunterlagen drei Monate aufbewahrt werden müssen. Weiterhin wurden die Teilnehmer über den Abschluss von Arbeitsverträgen und das Beendigen von Arbeitsverträgen informiert.

Zum Abschluss wurde ein Vortrag angeboten, der sich mit der Marktforschung im Gartenbau befasste. Mit Ergebnissen aus Marktanalysen könnten besser Entscheidungen getroffen und Risiken abgeschätzt werden.

Insgesamt gingen die Teilnehmer am Abend gut informiert und zufrieden nach Hause.

(so)