< Vorheriger Artikel
26.06.2017

Klausurtagung der Deutschen Bundesgartenschaugesellschaft: Gartenschauen der Zukunft im Blick

Zu einer zweitägigen Klausurtagung trafen sich die Verwaltungsräte der Deutschen Bundesgartenschaugesellschaft in Wershofen in der Eifel. Hauptthema war die Weiterentwicklung der Bundesgartenschauen in den nächsten Jahren. Unter der Leitung von Helmut Selders, Vorsitzender des Verwaltungsrates, und der Moderation von Jochen Sandner, Geschäftsführer der DBG, diskutierte man über altbewährte Elemente der BUGAs und die Notwendigkeit, neue Elemente einzuführen.


Die Teilnehmer waren sich einig, dass die Qualität der ausgestellten Pflanzen höchsten Standards entsprechen müsse. Hier forderten die Verwaltungsräte von den Beauftragten vor Ort auch in Zukunft eine rigide höchste Qualitätskontrolle. Die Gartenschauen dürften ihren Charakter als Aushängeschild der gärtnerischen Leistungsfähigkeit keinesfalls verlieren.

Wichtig war den Verwaltungsräten allerdings auch, dass die Gartenschauorte, wo immer möglich, neue gesellschaftliche Entwicklungen aufgreifen sollten. Themen wie "Nachhaltigkeit", "Neue Formen der Mobilität" und "Moderne Möglichkeiten im Grünen zu leben" müssten ihren Ausdruck in den BUGAs und IGAs der Zukunft finden. Den Teilnehmern der Klausurtagung war bewusst, dass das lebendige Grün in den gesellschaftlichen Debatten der nächsten Jahre eine wichtige Rolle spielen werde. Die Gartenschauen seien ein Ort, um solche Debatten in der Wirklichkeit zu verankern. BUGAs als "best practice" für einen attraktiven grünen Lebensstil könnten ein wichtiges Kennzeichen von Gartenschauen in den nächsten Jahren werden.

Dabei konnten sich die Mitglieder des DBG-Verwaltungsrates der positiven Entwicklung erfreuen, dass für die nächsten Jahre bereits viele Gartenschaustandorte vertraglich gesichert sind.

(gu)