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16.03.2017

1.bdla-Pflanzplanertage 2017 – Erfolgreicher Veranstaltungsauftakt

Begrünungskonzepte für die Stadt der Zukunft sind ein Thema, das mit steigendem Interesse in der Fachwelt diskutiert wird. Demgegenüber stehen die Planungsbüros – nach Jahrzehnten landschaftsarchitektonischer Ausrichtung auf klare und pflanzenarme öffentliche Räume – vor der Frage, wie man zu dem Thema stets aktuell informiert ist, um die Planung entsprechender Pflanzungen fach- und sachgerecht anbieten zu können. Aus diesem Grund initiierte der bdla mit den "bdla-Pflanzplanertagen" eine neue Veranstaltungsreihe.


Bernhard von Ehren, Vizepräsident des BdB, überbringt als Kooperationspartner die Grüße des BdB

Die bdla-Pflanzplanertage finden statt im Schafhof – Europäisches Künstlerhaus Oberbayern in Freising

Christoph Dirksen von der Baumschule Ley aus Meckenheim gibt Hinweise zu gebietsheimischen Gehölzen aus Sicht der Baumschulpraxis (alle Fotos: bdla)

In Kooperation  mit dem Bund deutscher Baumschulen fanden am 17. und 18. Februar 2017 erstmals die bdla-Pflanzplanertage im bayerischen Freising statt. Die Fortbildungsveranstaltung des Bundes deutscher Landschaftsarchitekten (bdla) war ein großer Erfolg: rund  350 Interessierte kamen in den Schafhof, Europäisches Künstlerhaus Oberbayern. BdB-Vizepräsident Bernhard von Ehren sprach in seinem Grußwort von "einer wirklich außergewöhnlichen Veranstaltung", da sie "die Pflanze als einmaliges Gestaltungsmerkmal in der vom Menschen geschaffenen Welt in den Mittelpunkt" stelle.

Planung und Konzeption der 1. bdla-Pflanzplanertage waren die erste Amtshandlung von Swantje Duthweiler, Professorin für Pflanzenverwendung an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf, die im April 2016 in das neu geschaffene Amt der  bdla-Fachsprecherin Pflanzenverwendung gewählt wurde.

Die Themen der zweitägigen Veranstaltung reichten von der Klimawirksamkeit von Pflanzen und den Auswirkungen des Klimawandels auf Pflanzen über Ausschreibung, Pflanzung, Abnahme und Pflege bis hin zu kreativen Pflanzenkonzepten in der Landschaftsarchitektur.

Von Ehren unterstrich in seiner Rede die Bedeutung der Veranstaltung als spannenden Dialog zwischen Produzenten und Verwendern von Pflanzen: "[…] auch, dass wir als Baumschuler über die eine oder andere Notwendigkeit, die unsere Pflanzen im gestalten Raum als Eigenschaften mitbringen müssen, erfahren. Dieser Austausch ist notwendig."

Zum Abschluss der Veranstaltung stellte Duthweiler eine Fortsetzung des Formats in Aussicht und gab auch gleich einen Ausblick auf ein mögliches Themenspektrum: die Regenwasserversickerung.

(kl)