< Vorheriger Artikel
29.09.2016

Informationsmaterial zu Xylella fastidiosa veröffentlicht

Seit Monaten beschäftigt sich der BdB intensiv mit Xylella fastidiosa, dem sogenannten Feuerbakterium. In Zusammenarbeit mit dem Julius-Kühn-Institut (JKI) wurde nun ein Informations-Flyer erarbeitet und veröffentlicht.


Xylella fastidiosa: Schadsymptome an Kaffee (Coffea) importiert aus Costa Rica, (Foto: Müller, JKI)

Philaenus spumarius – Adult (Foto: Maixner, JKI)

Bei Xylella handelt es sich um ein in der EU als Quarantäneschadorganismus deklariertes Bakterium, welches aufgrund seines mannigfaltigem Wirtspflanzenspektrums enormes Schadpotential aufweist. Neben baumschultypischen Gattungen wie Acer oder Rosa gehören auch Kulturpflanzen wie Olivenbäume, Wein oder Lavendel zum Kreis der anfälligen Pflanzen. Verschiedene Stämme des Bakteriums sind bekannt, welche wiederum ein unterschiedliches Wirtspflanzenspektrum aufweisen.

Das JKI hat in gemeinsamer Zusammenarbeit mit dem BdB die wichtigsten Daten zu Xylella fastidiosa zusammengetragen, um über den Erreger detailliert zu informieren. Diese sind in Form eines Informations-Flyers auf der Website des JKI veröffentlicht und können heruntergeladen werden. Auf Wunsch sendet der BdB den Flyer auch in Papierform kostenlos an seine Mitglieder.

Alles im Blick – Informationsflyer zu Xylella fastidiosa:

  • Wo kommt das Bakterium ursprünglich her?
  • Wie sieht die Biologie hinter dem Bakterium aus?
  • Welche Wirtpflanzen werden befallen?
  • Was kann ich für meinen Betrieb gegen Xylella tun?

Diese und noch viele weitere Fragen versucht der Informations-Flyer komprimiert zu beantworten.

Der erste Fund von Xylella fastidiosa in Sachsen in diesem Jahr hat einmal mehr verdeutlicht, dass große Aufmerksamkeit geboten ist. Der Handel mit Pflanzen stellt dabei nur einen Teil der möglichen Einfallswege für diesen Quarantäneschädling dar.

(te)