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02.10.2015

Gemeinsame Pressemeldung: BGL und BdB starten strategische Partnerschaft


Bad Honnef/Berlin. Der Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e.V. (BGL) und der Bund deutscher Baumschulen e.V. (BdB) bauen ihre Zusammenarbeit weiter aus. Auf einer gemeinsamen Präsidiumssitzung in Düsseldorf, am 24.09.2015, haben die beiden „grünen“ Branchenverbände beschlossen, eine strategische Partnerschaft einzugehen. Ziel der Kooperation ist es, durch eine intensive Vernetzung und gemeinsame Aktionen alle für beide Verbände relevanten Themen, etwa im politischen Raum, zu bearbeiten. Aktuell betrifft das den von der Bundesregierung durch das Grünbuch „Stadtgrün“ in Gang gesetzten Prozess für mehr Grün in der Stadt. „Wir freuen uns über die Intensivierung unserer Zusammenarbeit. Unserem Engagement für ‚Urbanes Grün‘ können wir so noch mehr Gewicht geben“, erklärt BGL-Präsident August Forster. „Wir haben einen großen Fundus an gemeinsamen politischen Anliegen. Durch unsere strategische Partnerschaft können wir uns aus unterschiedlichen Blickwinkeln thematisch ergänzen", so BdB-Präsident Helmut Selders.
Neben der Intensivierung der gemeinsamen politischen Lobbyarbeit, haben die beiden Verbände das Themenfeld „Pflanzenverwendung“ auf die Agenda gesetzt. „Ein ebenfalls für die Zukunft unserer beiden Branchen wichtiges Arbeitsfeld liegt im Bereich der Pflanzen und Sortimente. Landschaftsbau und Baumschulwesen sind ja traditionell ideale Partner. Deshalb wollen wir auch auf diesem Feld unsere Anstrengungen im Sinne und zum Wohle unserer Berufsstände ausbauen“, betonte Forster. "Die Pflanzenauswahl ist so vielfältig. Gärten können auf diese Weise als echtes Juwel gestaltet werden. Wir wollen mit dem Themenfeld 'Pflanzenverwendung' bewusst einen Kontrapunkt zu dem fatalen Trend der Kies- und Schottergärten setzen", ergänzt Selders.

Im Rahmen ihrer strategischen Partnerschaft werden der BGL und der BdB die politische Arbeit in Berlin enger verzahnen und koordinieren. Überdies sind die Durchführung von Parlamentarischen Abenden und die Bildung eines gemeinsamen Arbeitskreises geplant. Zugleich vereinbarten beide Präsidien einen regelmäßigen Austausch auf Ebene des Präsidiums und der Geschäftsführer.