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03.12.2014

Pressemeldung: Die deutsche Baumschulwirtschaft ist in Berlin

Berlin, 03.12.2014. Mit der Eröffnung der Geschäftsstelle des Bundes deutscher Baumschulen am 3. Dezember 2014 in der Kleinen Präsidentenstraße 1 in Mitte nimmt die deutsche Baumschulwirtschaft ihren Platz im politischen Berlin ein. Angesichts der großen Herausforderungen für die Grünflächenpolitik in den Städten und der freien Natur im Zuge des Klimawandels ist die hörbare Stimme des BdB in der Hauptstadt unerlässlich.


„Die Eröffnung unserer Geschäftsstelle am heutigen Tage ist nicht nur für die Baumschulwirtschaft ein Meilenstein, sondern auch ein wichtiges Zeichen für die Politik: Die Produzenten von Gehölzen aller Art wollen sich in der Bundeshauptstadt hörbar positionieren“, so Helmut Selders, Präsident des BdB, anlässlich der Eröffnungsveranstaltung der neuen Geschäftsräume.

„Die Gehölze in der Stadt des Klimawandels, aber auch in unseren Kulturlandschaften werden besondere Herausforderungen durch klimatische Belastungen, aber auch durch Schaderreger erfahren. Der BdB tritt an, um gemeinsam mit anderen Institutionen, mit Politik, Wissenschaft und Öffentlichkeit, Antworten auf diese Herausforderungen zu geben: Welche Bäume brauchen wir, welche vegetativen Standortkonzepte sind nötig und welche Produktionsbedingungen müssen unsere Betriebe in Deutschland vorfinden?"

Auch der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, Peter Bleser, betont die Bedeutung des Umzuges des BdB von seinem bisherigen Standort in Pinneberg nach Berlin. „Durch ihre über 200jährige Erfahrung leisten die Baumschulen einen wichtigen und wertvollen Beitrag für die Gestaltung des öffentlichen Raumes. Ich begrüße es sehr, dass sich der Bund deutscher Baumschulen durch seinen Umzug nach Berlin noch deutlicher als zuvor Gehör für seine wichtigen Anliegen verschaffen kann“, sagte Peter Bleser anlässlich der Eröffnung der neuen Geschäftsstelle.

Im Anschluss an die Ansprachen des Präsidenten und des Staatssekretärs hatten die mehr als siebzig Gäste aus Politik, Wirtschaft und Presse beim anschließenden Empfang die Gelegenheit, aktuelle Branchenthemen zu diskutieren.