Warum Baumschule?

Der Großteil der Gehölze in unseren Städten und Kommunen entstammt einer Baumschule. Hier werden die Gehölze herangezogen, die in allen Bereichen unseres Lebensumfeldes zu finden sind: als Straßenbegleitgrün, in Parks und öffentlichen Gärten, in Privatgärten, auf renaturierten Flächen aber auch die Forstwirtschaft bezieht ihre Bäume zur Holzproduktion von den Baumschulen.
Und so verbinden wir mit den Produkten der Baumschulen viele positive Eigenschaften, die in großen Teilen für uns unverzichtbar sind:
Gehölze produzieren Sauerstoff, reduzieren den Kohlendioxidanteil der Luft, sorgen für Schatten und Kühlung der Luft und sind ein effektiver Feinstaubfilter, um nur einige zu nennen.
Ob als Laub- oder Nadelhölzer, Obstgehölze, Ziergehölze und -sträucher und Schling- und Kletterpflanzen, die Baumschulen produzieren alle diese Produkte und noch viele mehr und leisten damit einen entscheidenden Beitrag für die Natur und die Verbesserung der Lebensqualität der Menschen.
Dabei orientiert sich die Baumschulwirtschaft bereits seit vielen Jahren an den Zielen des Umweltschutzes, beginnend bei der schonenden Bearbeitung des Bodens über die bedarfsgerechte Düngung bis hin zum Einsatz effektiver und effizienter Bewässerungssysteme. Unter Nutzung der aktuellen Ergebnisse aus dem Bereich der integrierten Pflanzenproduktion werden die Kulturmaßnahmen laufend überprüft und wo möglich, immer neu ausgerichtet. Insgesamt wurde und wird der Einsatz von Hilfsmitteln auf das Maß zurückgeführt, dass zur Kultur von hochwertigen Qualitätsgehölzen notwendig ist.
In der Bundesrepublik gibt es ca. 2.636 Baumschulunternehmen die eine Kulturfläche von rund 27.732 Hektar bewirtschaften. Insgesamt eine starke Branche, die im Jahr 2010 rund 1170 Jugendliche verzeichnete, die bundesweit an der dreijährigen Ausbildung in einem der rund 600 Ausbildungsbetriebe teilnahmen. Und nach wie vor sind die Chancen einen Ausbildungsplatz zu bekommen hervorragend.


